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1,2 MILLIONEN FOLLOWER AUF INSTAGRAM

_ das Geheimrezept

Memes sind die Universalsprache des Internets. Sie erheitern den Alltag und bringen durch ihre vielseitige Anwendbarkeit Menschen zusammen. Das Potenzial dahinter hat auch ein 39-jähriger Niederösterreicher erkannt. Stefan möchte als Urheber seines erfolgreichen Meme-Accounts „classicalshits“ – immerhin Platz 5 in Österreich – im Hintergrund bleiben, doch uns gibt er im Interview Einblicke in seine Strategien und Pläne für die Zukunft.

Stefan, wieso hast Du „classicalshits“ erschaffen? Wie bist Du dazu gekommen, auf Instagram einen Meme-Account ins Leben zu rufen?

Ich hatte schon immer viele Hobbies. In meiner Jugendzeit habe ich bis zu meinem 18. Lebensjahr professionell Motorsport betrieben. In der KartSzene gestartet, beendete allerdings ein schwerer Unfall im Rallyesport dieses Kapitel. An diesem Punkt war meine Grenze erreicht, der Sport mit zu viel Risiko belastet.

Schließt sich ein Kapitel, öffnet sich ein Neues. Ich entwickelte eine neue Leidenschaft für mich und landete letztendlich beim professionellen Computerspielen. In der Gamer-Szene wurde ich schnell erfolgreich – nicht nur in Österreich, sondern europaweit. Ich gewann zahlreiche Turniere, aber verlor nach und nach das Interesse.

Ich vermisste mehr und mehr den Teamsport, das heißt, gegeneinander und miteinander zu spielen, sich gegenseitig zu messen. 2010 war dann die Luft komplett raus. Daher beendete ich auf einem guten Level meine Spielerkarriere, weil ich vor allem nicht mehr bereit dazu war, Zeit als professioneller Gamer zu investieren.

Da ich ein Mensch bin, der neue Herausforderungen braucht, schaute ich mich nach einem neuen Hobby um. Etwas, das mich täglich anspornt. Und so entdeckte ich 2014 eine neue Leidenschaft für YouTube. Zunächst einmal erstellte ich nur Angebotsseiten und verdiente damit ein gutes Taschengeld über Affilinet. Naja, und wie es der Zufall wollte, lernte ich durch meinen Hauptjob in der Medizin
einen Lehrling kennen, mit dem ich irgendwann mal länger ins Gespräch gekommen bin. Wir tauschten uns über das Thema Social Media aus, da wir beide bereits Erfahrungen auf den unterschiedlichen Plattformen gesammelt haben. Er gab mir dann den entscheidenden Tipp, auf Instagram einen Account mit Memes zu erstellen, weil es zu diesem Zeitpunkt sehr im Kommen war. Gesagt, getan. Ich habe mir nicht viel dabei gedacht und warf mich im Juni 2015 in das neue Abenteuer. Als ich innerhalb kurzer Zeit 100.000 Follower hatte, wurde mir bewusst, wie viel Potenzial dahinter steckt. Letztes Jahr im Sommer knackte ich die Ein-Millionen-Marke. Das war ein tolles Gefühl und mir wurde wieder einmal klar, dass ein langer Atem zu vielem führen kann. Mein Kanal wächst und wächst seitdem stetig, täglich kommen mittlerweile bis zu tausend neue Follower hinzu.

Das ganze Interview jetzt nachlesen in unserer März-Ausgabe.

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